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Gutes Webdesign

Was macht eine gute Homepage aus?

Die Antwort in 3 Worten: Weniger ist mehr.

Besucht man einige Webseiten, fallen einem hin und wieder Dinge auf, die mehr nervig als sinnvoll erscheinen. Auf vielen Webseiten werden bewegte Elemente in die Gestaltung integriert, was einen prinzipiell vom Lesen des Textes ablenkt. Bewegung findet Ihren sinnvollen Einsatz bei der Veranschaulichung von komplizierten Sachverhalten oder den firmeneigenen Produkten.

Auf anderen Webseiten wird man von einer Hintergrundmusik begleitet, deren Einsatz hier wohl mehr als fragwürdig eingestuft wird, so was gehört eher in den Supermarkt.

Bei manch anderen Homepages macht man sich Gedanken über die Wichtigkeit eines Textinhaltes, denn die Schrift ist so klein, dass selbst Adleraugen Schwierigkeiten beim Lesen haben.

Kriterien für gutes Webdesign

Eine Auswahl der wichtigsten Kriterien für eine bessere Gestaltung von Webseiten.

  • Übersichtlichkeit

    Beim Betreten der Webseite erhält man einen aufgeräumten Eindruck, sodass man sich schnell zurechtfindet. Alles ist bündig und in einer "gedachten Linie" angeordnet. Man fühlt sich wohl.

  • Lesbarkeit

    Der Text ist nicht nur  theoretisch lesbar, sondern er animiert zum Lesen. Der Kontrast zum Hintergrund ist groß genug. Aus Zeitungen wissen wir, dass Spaltentexte sich zum Lesen sehr gut eignen. Kleine Absätze werden ebenfalls lieber gelesen als lange. Der Inhalt ist kurz und prägnant, denn wer im Internet unterwegs ist, möchte schnell an Informationen kommen.

  • Benutzerfreundlichkeit

    Eine benutzerfreundliche Webseite ist gestalterisch und funktional an die Zielgruppe angepasst. Für eine intuitive Bedienung enthält die Webseite alle dafür notwendigen Elemente und wurde optisch entsprechend aufgebaut. Zum Beispiel sollten bei Online-Shops die Artikel mit maximal 3 Klicks erreichbar sein. Des Weiteren lässt sich eine Webseite auch barrierefrei gestalten, so dass diese auch von Blinden lesbar ist.

  • Suchmaschinenfreundlichkeit

    Um sich mit den Suchmaschinen gut zu stellen ist erstmal eine saubere Programmierung der Webseite notwendig, welche auch Grundlage für eine Suchmaschinenoptimierung ist. Die Beschreibungssprache HTML liefert hierfür alle nötigen Elemente, die leider von vielen Webseitenerstellern entweder falsch oder gar nicht eingesetzt werden. Um einige optische Finessen zu realisieren enthalten viele Webseiten auch Techniken, die es Suchmaschinen nicht ermöglichen, die Webseite auszulesen.

  • Ästhetik

    Die Qualitätsklasse des Erscheinungsbildes der Homepage stimmt mit dem Image des Webseitenbetreibers und den Ansprüchen der Zielgruppe überein. Eine große Firma möchte sicherlich ein anderes Image über die Webseite vermitteln, als ein Einzelunternehmer. Potenzielle Kunden schließen nicht selten auch von der Qualität der Webseite auf die Qualität der Arbeit des Anbieters.

  • Kompatibilität

    Das Internet basiert auf Normen und Standards. Wer Webseiten erstellt, hat sich daran zu halten. Es ist also egal, welchen Browser man verwendet oder welches Betriebssystem man benutzt. Die Darstellung der Webseite sollte unter allen Kombinationen zu mind. 97% identisch sein. Die unterschiedlichen Darstellungen kommen daher, dass sich selbst einige Browser nicht an Standards halten, hierfür gibt es dann aber Korrekturmöglichkeiten.

Fazit

Gutes Webdesign verlangt Kompetenzen und Wissen in den verschiedenen Bereichen Benutzerführung, Grafikgestaltung, Programmierung und Suchmaschinen. Daneben kommt es auf viele Kleinigkeiten an, welche insgesamt für einen perfekten Internetauftritt sorgen.